Flexibles Solarmodul auf Dachbahn – 34 Meter lang

  • Dachhaut und Solarmodul in einem integrierten Bauelement
  • Produktion mittels günstigem Rolle-zu-Rolle Verfahren
  • Ermöglicht breiteren Einsatz von Photovoltaik bei gleichzeitig geringeren Kosten.

Lebring, am 6. Juli 2012 

Ein 34 Meter langes flexibles Solarmodul auf einer Dachbahn – dieser Prototyp stellt einen Meilenstein für eine technologisch herausragende Innovation dar, die im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation der Firmen ISOVOLTAIC, Isosport, Renolit, Konarka, AIT und Hymmen entwickelt wird.

Mit reduzierten Produktions- und Installationskosten und breiten Einsatzmöglichkeiten haben diese flexiblen Solarmodule auf Dachbahnen großes Potential in Zukunft kosteneffektiveren Solarstrom zu produzieren.

Flexible Solarmodule, die Dachhaut und Solarmodul in einem Bauelement vereinen, können wie konventionelle Dachbahnen verarbeitet werden und sind kaum schwerer als diese, wodurch erhebliche Einsparungen bei den Installationskosten erzielt werden können. Durch den Einsatz eines äußerst effizienten Rolle-zu-Rolle (R2R) Verfahrens für die Herstellung dieser Solarmodule, können in der Produktion zusätzlich Kosten gespart werden.

Für die hier eingesetzten Solarmodule sind flexible Solarzellen in Verwendung, die als besonderen Schutz eine transparente Wasserdampfbarriere benötigen. ISOVOLTAIC bringt für die Einkapselung der Solarzellen das notwendige Know-how mit und entwickelt sowohl die Rückseiten- als auch die Frontseitenfolien für dieses Projekt.
Thomas E. Rossegger, CEO der ISOVOLTAIC AG zeigt sich begeistert: „Elektrische Energie aus flexiblen und direkt auf der Dachbahn laminierten Solarzellen stellt einen weiteren Schritt der Photovoltaik in Richtung rentable nutzbare Energiequelle der Zukunft dar, die unabhängig von Förderungen ist.“

Nach Abschluss des gemeinsamen Projektes werden einzelne Projektmitglieder Versuchsanlagen installieren, die ein optisches und technisches Monitoring der flexiblen Solarmodule ermöglichen. Unter anderem ist für 2013 auf dem Dach des ISOVOLTAIC Headquarters in Lebring die Installation einer solchen Anlage geplant.

Dieses Partnerschaftsprojekt wird vom Klima- und Energiefonds und der FFG gefördert. Jedes Partnerunternehmen liefert seinen Input entsprechend der jeweiligen Kernkompetenz. ISOVOLTAIC und Isosport entwickelten die Spezialfolien, die für die Einkapselung der flexiblen Solarzellen notwendig sind. Die beiden verwendeten flexiblen Solarzellen wurden jeweils von der deutschen Firma Konarka, mit deren auf organischen Halbleitermaterialien basierenden OPV Technologie, sowie einem weiteren Hersteller von Dünnschichtsolarzellen entwickelt. Von der belgischen Firma Renolit wurden die Dachbahn und weitere Komponenten des Produktaufbaus entwickelt. Das Energy Department des Austrian Institute of Technology (AIT Energy) ist beratend und mit Messung und Charakterisierung der Materialien und Module am Projekt beteiligt. Das Know-how der Fa. Hymmen Industrieanlagen auf dem Gebiet der kontinuierlichen Fertigung von Composite Materialien diente schließlich als Basis für die Prozessentwicklung zur Verbundherstellung auf Hymmen Doppelbandpresse.

Projektteam der ISOVOLATIC AG
v.l.n.r.: A. Nigg, I. Majcenovic, A. Plessing, Ch. Schinagl, E. Url

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Klaudia Schober
ISOVOLTAIC AG
Head of Corporate Communications
E-Mail: klaudia.schober@isovoltaic.com  
Tel.: +43 (0)5 9191-9702

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